Adrian Ghenie

 

Adrian Ghenie, 1977 in Rumänien geboren und aufgewachsen, hat seit seiner ersten Einzelausstellung 2006 mit höchst eigenwilligen Kompositionen und einer stupenden Technik international für Aufmerksamkeit und Aufregung gesorgt. Er navigiert uns in seinen Bilderreisen souverän durch Gegenständlichkeit und Abstraktion – um uns im großen Erzählstil einen Blick auf seine Interpretation der Geschichte zu ermöglichen. Macht und deren Missbrauch, erzwungenes Exil und Migration sind die großen Themen Ghenies, die er mit kühnen Leihgaben aus der Kunst- und Filmgeschichte zu suggestiven Bilderwelten verbindet.

Neben Galerienausstellungen in England, Deutschland, Belgien, Frankreich, der Schweiz und den Vereinigten Staaten, widmen auch Museen dem jungen Maler erste Übersichtsausstellungen. Auf das Nationale Museum für Zeitgenössische Kunst in Bukarest Ende 2009, folgt 2010 das S.M.A.K. in Ghent. Im Sommer 2009 erschien bei Hatje Cantz eine erste Monographie und die Kunstzeitschrift „FlashArt“ ehrte ihn im November 2009 mit einer viel beachteten Titelgeschichte. Eine Publikation über seine Werke auf Papier ist in Vorbereitung.